Vincent Vegan: Sonntagsbruch

Wochenend-Tripps enden meistens mit einem großen Frühstück oder einem Heimweg-Bagel, damit ich ohne Quengeln die Fahrt zurück nach Köln überstehen kann. Ich verpasse leider immer die WE mit Frühstücksklub (hier ein ganz altes Posting 😉 ) aber es gibt ja noch andere Möglichkeiten. Café Latte zum Beispiel oder die Pauline. Oder mal was ganz anderes. Die „Hamburg vegan“ Facebook-Gruppe empfiehlt kollektiv Sonntags-Brunch bei Vincent Vegan in Altona, da wo früher das Veganz angesiedelt war.

Reservierung knapp vor Anmeldeschluss – check.
Wieder nicht auf den Fischmarkt gegangen – check.
Taschen ins Auto geladen – check.
Dem Regen getrotzt – check.
Und auch wenn die Comments bei Facebook in Bezug auf mein Bild vom ersten Tellerchen nicht so einladend waren… hier kommt ein Überblick 😉

Große Auswahl

Mal von der super Athmosphäre und der tollen Einrichtung abgesehen, lockt Vincent Vegan nicht nur mit einer überschaubaren sondern mit einer reichhaltigen Auswahl an verschiedensten Speisen und Getänken. Das meiste ist hausgemacht und das gefällt mir grade nach dem Tag auf der Veggie World besonders gut.

Kalt & Süß

Was gehört zu einem süßen Frühstück? Bei Vincent Vegan bekommst du verschiedene Cornflakes & Müsli, Yofu, Sojamilch und Chiapudding. Außerdem für auf’s Brötchen Marmelade, Erdnussbutter, heiß begehrte Spekulatius-Creme und hausgemachtes Marshmallow-Fluff (Danke nochmal für das Rezept <3 ). Obst-Salat gehört für mich auch auf jeden Frühstückstisch und als süßes Extra gibt es noch Zitronenkuchen – perfekten Zitronenkuchen!

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Kalt & herzhaft

Wer es lieber etwas deftig mag, dem wird mit Aufschnitt („Käse & Vurst“) weitergeholfen, mit Kräuterfrischkäse bzw. -Quark, frischer Guacamole und sehr feinem Humus (mit Knobi – yeah!) Oder mit einem der vielen verschiedenen Salate: Gurkensalat, Kartoffel-Salat mit Linsen, Nudelsalat mit Rauke und Tomate, Krautsalat & Nicht-Eier-Salat der grandios gewürzt wird. Und das ist noch nicht alles 😉

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Warme Gerichte

Da Brunch nicht gleich Frühstück ist, dürfen natürlich auch heiße Gerichte nicht fehlen. Und ich muss sagen, dass ich auch mit frisch Gekochtem super in den Tag starten kann, vermutlich noch besser als mit Brötchen^^

Hier gibt es Scrambled-Tofu, viel viel Grillgemüse, nicht ganz scharfes Chili, Bulgur und veganes „Döner“-Zeug. Also du weißt schon, der Kram, der in einen Döner als Fleischalternative rein kommt, so mit schönen roten Zwiebeln angebraten wird, aber kein Gyros ist. Hmmm… wie heißt das nocht?! 😀 Egal, mein persönliches Highlight heißt an diesem Tag Mac’n’Cheese – Nudeln in einer traumhaften veganen Käse-Sahne-Soße und kleinen Tofu-Stückchen. Davon konnte ich quasi nicht genug bekommen.

 

Satt ist heute definitiv ein dehnbarer Begriff. 2 h waren Chris und ich vor Ort und haben uns „richtig gegönnt“. Mittagessen brauchen wir auf jeden Fall nicht mehr.

 

 

 

Ansonsten muss ich den super Service loben, die freundlichen Mitarbeiter_innen, die Art wie man behandelt wird – einfach alles perfekt. Da gehen beide Daumen hoch und nicht nur einer. Wir kommen auf jeden Fall wieder um das Angebot des Deli auszuprobieren oder mal einen Food-Truck zu verfolgen ;)Preislich: knapp 19€ plus Getränke (Wasser gibt’s for free, die Kaffee-Flat kostet 4€ zusätzlich). Bei der großen Auswahl, die übrigens immer wieder aufgefüllt wird und den Unmengen, die wir gemampft haben, ein echtes Schnäppchen – lohnt sich auf jeden Fall mit vorheriger Reservierung (z.B. hier online) und mit großem Hunger 🙂

Chris‘ Fazit:

„Da war nichts dabei, was mir nicht geschmeckt hat.“

Lediglich, dass er seinen Kaffee ohne Kälbchenmilch trinken musste, sorgte für Verwunderung am Anfang. Aber hey, das ist doch eine der schönen Sachen an einem ausschließlich veganem Laden: Keine Kompromisse. Und da der Kaffee auch schwarz gut schmeckt, gibt’s vom ihm auch keine Beschwerden 😉