Boys & Burger bei Hatari

Dienstags Abends, Milo und ich treffen Foxy in der Schanze. Hunger. Großer Hunger. Milo will zu Jim Burritos, Foxy möchte einfach etwas essen und ich dränge auf ein neues Venue. Nach kurzem Hin- und Her fällt die Wahl auf das Hatari.

Der Laden ist voll, wir sitzen an einem Tisch mit zwei anderen Männern – wer hier auf Privatsphäre aus ist, sollte vorher reservieren. Grundsätzlich stören mich „Fremde“ mit am Tisch nicht, aber wir mussten uns natürlich ausgerechnet neben die zwei Herren setzen, die sich eine große gemischte Wurstplatte bestellt hatten. Hier könnte man wieder den Zonk-Sound einspielen, oder man hält es einfach aus.

Die Wurst war schneller leer als unsere Bestellung am Tisch, demnach Zeit für geschmacklichen und auch geruchlichen Hochgenuss:

vegane Burger: Toskana oder nicht?

Milo entscheidet sich für den Toskana-Burger – Rucola trifft auf Tomaten-Pesto und gegrillten Seitan. Dazu noch Pommes. Um Milo zu zitieren „Es war alles sehr gut, aber die Pommes waren halt auch sehr gut.“, was so viel heißen soll, wie „echt gute Pommes“ oder „die Pommes entsprechen der Qualität des Burgers“ – kurzum: leckerer Burger und leckere Pommes. Hatte ich erwähnt, dass die Pommes sehr gut waren?

Spaß bei Seite, für mich gibt’s statt Pommes zu meinem Seitan-Burger mit frischem Salat, Tomaten und Schmorzwiebeln noch eine extra Beilagensalat. Der kostet einen kleinen Aufpreis, aber kann bei den Pommes auf jeden Fall mithalten. Kostenpunkt: 9,70€.

Zu etwas späterer Stunde wurde es langsam auch ein bisschen leerer und man konnte sich besser unterhalten. Der Service – obwohl fast alle Stühle belegt waren – trotzdem flott unterwegs und sehr freundlich. Daumen hoch von uns dreien.

  • Henri Murger

    Super leckeres Essen. Lohnt sich 🙂