The Lotus and the Artichoke – Justin P. Moore

Kürzlich erhielt ich ein liebes Päckchen von Kochen ohne Knochen – gleich zu Beginn ein herzliches Danke dafür – neue Bücher. Von einem möchte ich dir heute ein bisschen berichten. Es handelt sich um ein Kochbuch, in dem Justin P. Moore uns mitnimmt auf eine kulinarische Weltreise…

Von Außen…

Das Buch, wie gesagt in der Kochen ohne Knochen Edition von Juni 2013, herausgegeben vom Ventil Verlag, umfasst 215 Seiten, gefüllt mit Geschichten und Rezepten. Ein schönes Beispiel dafür, dass vegane Kochbücher immer schöner werden. Es liegt gut in der Hand, die Haptik des Papiers ist schön und griffig, die Farben der Fotos nicht gekünstelt. Ein stimmiges Gesamtbild. Kostenpunkt 19,90€.

… und innen

Das Buch umfasst knapp über 100 Rezepte, die in einem übersichtlichen Inhaltsverzeichnis den Kontinenten nach sortiert sind. So beginnst du deine Reise von Amerika aus über Asien, durch Afrika hindurch und landest letztlich in Europa. Wobei jeder Kontinent die unterschiedlichsten Rezepte für dich bereit hält. Moore leitet die Kapitel mit einer kurzen Geschichte ein und erzählt dir von seiner eigenen Weltreise und den Erlebnissen. Das gibt der ganzen Sache sehr viel Persönlichkeit und macht Lust, selbst zu reisen.

Abenteuer aus...
Abenteuer aus…

Die Rezepte

Die Rezepte sind eine bunte Mischung – von herzhaft bis süß, von schnell bis aufwendiger, von altbekannt bis noch-nie-gehört. Auch einige meiner Lieblingsgerichte finden sich wieder, natürlich mit anderen Rezepturen, als ich sie selbst bislang gekocht habe. Spannend. So gehört für mich in einen Bratapfel seit je her Marzipan – Moore benutzt lieber Datteln, Feigen und Walsnüsse.

Farbfotos auf der einen Seite, das passende Rezept auf der anderen
Farbfotos auf der einen Seite, das passende Rezept auf der anderen

Meine „To-Cook“-Liste für die nächste Zeit ist auf jeden Fall ein gutes Stück länger geworden – die neuen Mitbewohner dürfe sich freuen auf Frenchtoast, home-made Apfelstrudel, Vietnamesische Sommerrollen, Gemüse Pakoras, Veg Jalfrezi, Marokkanisch gefüllten Kürbis, hausgemachtes Hummus, DIY-Spätzle und und und…

yummie Frenchtoast
yummie Frenchtoast

Von der Aufmachung her erwarten dich zu fast jedem Rezept Bilder in Farbe, die Zutaten sind sehr übersichtlich aufgelistet und im Fließtext nochmals fett gedruckt. Alles sehr ordentlich und Schritt für Schritt erklärt. Ich glaube, so könnte selbst mein Opa („Ich kann nicht kochen“) stressfrei leckere vegane Menüs zaubern. Das Buch ist meiner Meinung nach auch für Kochanfänger geeignet.

willkommen auf meiner "To-Cook"-Liste
willkommen auf meiner „To-Cook“-Liste

Mehr Infos

Wenn du nun noch mehr erfahren willst, check die Internetseite oder schau wie gewohnt bei Facebook vorbei.
Auch die Bloggerkollegen von Deutschland is(s)t vegan haben einen Beitrag über das Buch für dich geschrieben und Sarah von Vegan Guerilla hat ein Interview mit dem Autor veröffentlicht 😉