Falafelsterns „Falafel im Brot“

Dönerbuden gibt es in Hamburg wahrscheinlich ebenso viele wie Touristen auf dem sonntäglichen Fischmarkt – unglaublich viele! Die meisten bieten Veggies die Falafel-Alternative zum Fleisch vom Spieß, oftmals mit Fetakäse und irgendeiner Soße, die zum Großteil aus Joghurt oder Mayonnaise besteht, weshalb ich schon allzuoft die Soße weglassen musste. Falafelstern trumpft hier mit einer veganen Sesamsoße, die das ohnehin leckere Gericht noch besser macht.

Falafel, Falafel, Falafelstern

Während eines Spaziergangs durch die Schanze passierte es. Völlig unerwartet kam er. Der Hunger. Hin & Veg! oder Jim Burrito’s? Oder mal wieder was ganz anderes? „Döner“ wäre gut. Also auf in Richtung S-Bahn Haltestelle und hin zu Falafelstern.

Falafel im Brot

Ich bestelle die Nr. 11 der überschaubaren Karte, frage nochmal extra nach und mir wird versichert, dass alles drin und dran vegan ist.
Nach einigen Minuten kann ich mir die Falafelrolle abholen, Kostenpunkt 3,00€. Gefüllt ist sie mit drei großen Falafeln, jeder Menge der angepriesenen hausgemachten Sesamsoße, Tomaten, grünem Salat, eingelegtem Weißkohl, Kartoffeln,  Rote Beete, Karotten und leckerem Humus. Schmeckt gut, macht angenhem satt und nicht zu voll.
Bei Foursquare ist dieses Gericht von mehreren Usern als Tipp angegeben und ich schließe mich an – wenn schon Falafeln, dann bitte diese.

Vollkornvariante?

Eine weitere tolle Sache – Alle Speisen können wahlweise auch mit Vollkornbrot bestellt werden. Da freut sich doch mein Vollwertkost-Herz.

#fail

Aber auch hier ist nicht alles grandois. Selbst auf dem Aushängeschild des Venues kann man das Wort „Vegetarisch“ lesen, trotzdem gibt es auf der Karte eine kleine Auswahl an Fleischgerichten.

Super Service

Punkten kann Falafelstern hingegen im Service. Der nette Herr hinter dem Tresen konnte mir zu allen angebotenen Speisen die Inhaltsstoffe verraten, grade für Allergiker sehr gut. Auch toll: Zur Verabschiedung gibt’s eine kleine Süßigkeit aus der Dessertauswahl, auf Nachfrage natürlich vegan 😉

Mehr zum Falafelstern findest du auf ihrer Internetseite oder bald hier im Blog.

  • Liebe Hanna – ich habe Dir hier einen Award verliehen: http://www.veggie-love.de/2011/03/award-love/ Love & Veggies, Franziska

    • Anonymous

      Vielen, vielen lieben Dank. Hach! *rot werd* Freut mich, dass dir der Blog so gut gefällt =) Setze mich alsbald an einen Antwortspost.

  • Ich kannte Falafel auch nicht, hat mir auch eine Veganerin gezeigt, ist letztlich nen Dürem für Veganer halt. Essen kann man es auch als Fleischesser (hab das gekostet).

    • Ich glaube als „Fleischesser“ gibt es nichts veganes, was man nicht essen kann 😉 Wobei ich bemerkt habe, dass viele Leute wenn sie das erste Mal große Mengen Soja zu sich nehmen, am besten noch in Kombination mit viel Getreide und frischem Gemüse, von der Verdauung her gar nicht drauf klar kommen. Muss sich der Körper erst dran gewöhnen.

  • Sarawesterhaus

    Das kann ich nur bestätigen: Sooo lecker! Kennst du denn auch das Azeitona und das relativ neue Mamapita? Ich hab die mal verglichen und dich auch gleich verlinkt 😀 http://www.infarbeundbunt.blogspot.de/2012/10/falafel-essen-in-hamburg.html

    Lieben Gruß
    Sara

  • Miriam

    Das Schild „vegetarisch“ bedeutet in den meisten Fällen dass es auch vegetarische Gerichte gibt und nicht, dass es sich um einen vegetarischen Imbiss handelt.ich weiß also nicht wo da das Problem liegt, dass es auch Fleischgerichte gibt!

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