Seitan-Pfanne

Was macht man, wenn beim Bio-Konditor Eichel alle um 17.00 Uhr alle Kuchen ausverkauft sind? Spontan zu gopalam zum Abendessen ist eine schmackhafte Alternative 🙂

Indisch für Anfänger

Ich war vorher noch nie indisch essen. Ayurvedische Küche habe ich schon ein Paar mal gehört, aber auch noch nie bewusst probiert. Die Karte des rein vegetarischen Restaurants bietet eine Vielzahl an veganen Gerichten, die alle nicht schlecht klingen. Zum Einstieg in ein neues Ess-Gebiet entscheide ich mich für ein Nudelgericht.

Seitan-Pfanne

Ich bestelle Seitan-Pfanne, ein Gericht mit Nudeln, verschiedenem Gemüse, Kräutern und frittiertem Seitan, dazu noch Mango-Chutney. Vorweg gibt es Papadam, ein hauchdünnes, knuspriges indisches Brot und eine Dal-Suppe. Alles zusammen kostet Abends 7,50€ und ist eine ordentliche Menge auf dem Teller, die ich nicht komplett gegessen bekomme.

Eigentlich hatte ich ein scharfes Gericht erwartet, das mir die Geschmacksnerven wegbrennt. Stattdessen, fein gewürzt und mit einer milden Schärfe. Die Suppe schmeckt nach Kartoffeln und Möhren und ist auch ohne Sahne schön cremig. Papadam enthält sehr, sehr viel Kümmel, schmeckt aber trotzdem nicht penetrant, sondern nur etwas ungewohnt zu beginn.

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Das eigentliche Hauptgericht ist ebenfalls sehr lecker. Die verschiedenen Kräuter und Gewürze benutze ich sonst nicht  zum Kochen, grade deshalb ist es eine gelungene Abwechslung. Die Nudeln sind auf den Punkt richtig gekocht, schön angebraten, also teilweise auch etwas knusprig. Der Seitan ist frittiert, bin ich ja kein Fan von, schmeckt aber trotzdem fein. An Gemüse ist noch Blumenkohl, Erbsen, grüne Bohnen, Paprika, Zwiebeln und Möhrchen mit drin. Und viel Öl. Für meinen Geschmack könnte es ein bisschen mehr Gemüse und weniger Nudeln sein, aber alles in allem ein wirklich sehr gutes Abendessen.

Sicher nicht das letzte Mal, das ich hier war oder indisch gegessen habe. Der Reis meines Mit-Essers sah einfach viel zu lecker aus. Außerdem hat die indische Küche noch bedeutend mehr zu bieten, was ich entdecken will 🙂

Warnhinweis

Zum Bezahlen wurde ein kleines SchĂĽsselchen gereicht: Fenchel. Den nimmt man auf die Hand und isst dann eine kleine Menge davon. Eine geschmacklich interessante Erfahrung, die ich nicht nochmal machen werde^^ Einfach nicht mein Geschmack. FĂĽr alle, die es probieren möchten – unterschätzt die Menge nicht.