LEAF Neueröffnung

„Endlich, endlich, endlich!“ dachten sich viele und freuten sich wie ich auf die Eröffnung des neuen Venues. Wie kürzlich schon berichtet, steigt grade die Eröffnung des LEAF, welche wohl noch bis in den Abend hinein andauern wird. Ich wollte es mir nicht nehmen lassen, gleich um 15:00 Uhr vorbeizuschauen um dir noch vor dem Start ins Wochenende meine ersten Eindrücke mitteilen zu können. Hier sind sie!

Neueröffnungsfeierlichkeiten

Mit nur wenigen Minuten Verspätung eröffnete das LEAF heute Nachmittag zum ersten Mal für seine Besucher die schwere Eichentür und lädt ab sofort in ein lichtdurchflutetes Restaurant mit noch überschaulicher, familienfreundlicher und irgendwie exclusiv wirkender Karte, die Lust auf viele, viele Besuche macht, ein. Zur Begrüßung gab es Sekt und Orangensaft auf Kosten des Hauses und die ersten Leckerbissen als Probierhäppchen in einem Mini-Buffet, das innerhalb weniger Minuten von den ersten Besuchern weggeputzt war.

Kaffee, Kuchen und Pannini

Die Vorfreude auf die spannende Karte wurde mir recht schnell genommen, da sie eigentlich erst ab 17:00 Uhr gekocht wird. Dennoch bin ich nicht hungrig wieder nach Hause gegangen. Am Nachmittag gibt es im LEAF neben den üblichen Café-Spzialitäten (Schön, dass man hier nicht immer „mit Sojamilch“ sagen muss ^^) noch Torte und Kuchen sowie zwei Sorten herzhaftes Pannini und Mettbrötchen.

Den Start macht auf meinem Teller ein Stück Käsekuchen. Ich habe selbst schon diverse Rezepte dafür ausprobiert, aber dieser hier schlägt alles, was ich aus dem heimischen Backofen geholt habe! Krosser Schokoladenmürbeteig, eine Käsecreme die nicht nach Seidentofu oder Soja-Yofu schmeckt, perfekt durchgebacken und für mich besonders toll – nicht zu süß! Die Schokoladentorte kann ich dir auch empfehlen, auch wenn ich davon kein ganzes Stück geschafft hätte. Auch sie ist nicht so süß, wie man es aus anderen Konditoreien kennt, aber die Sahnecreme hat es einfach in sich.

Nach so viel Süß muss noch etwas herzhaftes her. Probiert habe ich Seitan-Schinken Pannini und das Salamie Pannini mit Oliven und Salbei. Beide Sorten sind mit frischem Grün, Schmelzkäse (ich glaube, es ist Cheezly im Mozzarella-Style) und Mayonaise belegt, warm und knusprig gebacken. Interessante Zusammenstellung und wirklich sehr lecker, auch wenn auf Grund des Eröffnungs-Troubles die Wartezeit recht lang war.

Was zählt, ist der erste Eindruck?!

Die Hauptkarte nehme ich mir in den kommenden Wochen nochmal zur Brust, dann schreibe ich auch noch mehr über das LEAF als „vegan Venue“. Mein erster Eindruck ist aber sehr positiv und ich sehe großes Potential in diesem Restaurant.
In die Location hätte ich mich glatt verlieben können! Sehr viele schöne Details, sehr viel Licht, auch wenn Hamburgs Himmel heute wieder voller grauer Wolken hing. Mir gefallen die alten Stühle und das ganze Gold, was den Raum schmückt und eine altmodische Athmosphäre schafft, dabei aber nicht verstaubt und wie auf Omas Speicher wirkt.

Was das Essen angeht, werde ich mich hüten, eine Beschwerde loszuwerden. Geschmeckt hat’s bis jetzt einfach klasse. Besonderes Lob auch für die Zutaten, die in der Karte mit bio, regional und faretrade gekennzeichnet sind. (Umwelt-) Verantwortung wird hier scheinbar großt geschrieben.

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Hauptkarte

Versprochen und auf der Karte präsentiert werden Vorspeisen, Suppen, Salate und Hauptgerichte so wie Desserts und diverse Getränke von der altbekannten Frizzkola über frisch gespresste Säfte und Limonade bis hin zu Alkoholischem. Sehr schön und aus meinem Erfahrungskontingent bis jetzt einmalig: Gerichte (nur) für Kinder in angemessenen Portionen. Außerdem noch Desserts und eine Frühstücksauswahl.

Frittierte Bananenblüte mit Tamarinden-Dip als Vorspeise? Lachs auf Mangoldbett mit Sekt-Sahnesoße als Hauptspeise oder lieber eine Roulade mit einer feinen Burgundersoße, Rotkraut und Knödel?

Soviel habe ich bereits in der Vorankündigung verraten. Spannend klingen aber auch „Balsamico-Feigen-Ciabatte mit Frischcreme-Topping“, „Seitan im frittierten Pandan-Blatt, Süßkartoffelrösti, Limomen-Karotten mit roter Currysoße“ oder „Gateau au chocolat mit Grappe-Kirschen“. Da fällt die Wahl beim nächsten Besuch nicht leicht.

Testergebnis: Empfehlenswert!

Auf jeden Fall ein Besuch wert! Mach dir am besten Selbst ein Bild von diesem Laden und share deine Meinung. Ich bin gespannt, ob LEAF bei anderen auch so gut ankommt wie bei mir 🙂

Und für das Team: Ich wünsche dem LEAF einen guten Start in Hamburg und hoffe, dass die Hauptkarte ebensol lecker schmeckt, wie sie sich anhört. Es bleibt spannend und heute war zu 100% nicht mein letzter Besuch bei euch.